Gschwend

Gschwend liegt im Nordwesten des Wahlkreis im "Drei-Länder-Eck" an der Grenze zu den Landkreisen Schwäbisch Hall und Rems-Murr auf der Frickenhofer Höhe und im Schwäbischen Wald. Zur großen Flächengemeinde mit 55 Quadratkilomertern Gemeindegebiet gehören 85 Dörfer, Weiler, Gehöfte und Wohnplätze, in denen knapp 5.000 Einwohner leben.

Die Gemeinde wurde Anfang der 1970er Jahre aus den drei ehemals eigenständigen Gemeinden Gschwend, Altersberg und Frickenhofen gebildet. Mit der Landkreisreform 1973 gelangte Gschwend aus dem ehemaligen Landkreis Backnang in den neugegründeten Ostalbkreis.

Gschwend hat eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule, in Frickenhofen befindet sich eine weitere Grundschule. Es gibt ein kommunales Hallenbad mit Saunalandschaft. Die Gemeinde liegt an der B298 und ist über die Bundesstraße ebenso gut an den Raum Schwäbisch Gmünd angebunden, wie an das Gebiet Gaildorf bis Schwäbisch Hall. 

An Sehenswürdigkeiten bietet Gschwend den Hagbergturm, einen Aussichtsturm auf dem Hagberg, dem höchsten Punkt des Welzheimer Waldes. Der "Weiterweg" ist ein Besinnungsweg mit künstlerisch gestalteten Stationen im Wald bei Rotenhar. Der Badsee Gschwend ist ein beliebter Treffpunkt in den Sommermonaten, in  schneereichen Wintern gibt es einen Skilift. Ein bekanntes Naturdenkmal ist die Teufelskanzel zwischen Rotenhar und Frickenhofen. Von ebenda bieten sich auch einmalige Aussichten Richtung Schwäbische Alb auf der einen und Richtung Limpurger Land auf der anderen Seite. Ebenfalls im Wald bei Rotenhar befindet sich der Rappenhof mit dem CircArtive Pimparello, eine privat betriebene Berufsfachschule für Zirkus-Akrobatik, Landschullandheim und Ferienlager.

Bürgermeister ist seit 2016 Christoph Hald.

https://gschwend.de


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